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Kopenhagen. Cochabamba. Klimaperspektiven?

Dienstag 29. Juni 2010 um 19 Uhr im Centro Sociale


Info- und Diskussionsveranstaltung zur Struktur zukünftiger Klimapolitik

Kopenhagen ist gescheitert, schon 2012 endet die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. Doch auch für die kommenden Klimaverhandlungen in Mexiko-Stadt gibt es keine Aussicht auf ein faires Nachfolgeprotokoll. Die Klimakonferenz der sozialen Bewegungen in Cochabamba verlief zwar mit großer Beteiligung, blieb aber nicht gänzlich ohne Kritik. Der UN-Klimaprozess steckt in einer Sackgasse und die Zeit drängt. Was sind die Perspektiven für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in naher Zukunft? Welche Rolle spielen dabei die verschiedenen staatlichen Akteure, NGOs und sozialen Bewegungen? Wie global muss und kann Klimapolitik betrieben werden, wo gibt es lokale Lösungsansätze? Und: Sind Klimaverhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen überhaupt der richtige Rahmen für ein faires, verbindliches Abkommen oder sollte nicht der gesamte Prozess in Frage gestellt werden? Nach einem kurzen Input zum Stand der UN-Verhandlungen und einem Bericht über den Verlauf der Konferenz in Cochabamba möchten wir gern direkt in die Diskussion kommen. Als Form haben wir das “moderierte Tresengespräch” gewählt: keine klassische Podiumsdiskussion, sondern ein eher lockerer Gesprächsverlauf mit viel Möglichkeit der Publikumsbeteiligung. Der Tresen soll mit zwei NGO- Vertreter_innen und zwei Vertreter_innen radikal linker, bewegungsorientierter Klimapolitik (oder ähnlich) besetzt sein.

Weitere Infos...

Stromwechselwoche vom 10. bis 18. April

Wir haben es in der Hand, die Atom- und Klimarisiken abzuschalten! Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne! Kein Geld vom eigenen Konto und keine längeren Reaktorlaufzeiten für Vattenfall, RWE, E.ON und EnBW. Denn Atomkraftwerke sind eine Katastrophentechnologie und behindern den weiteren Ausbau der erneuerbaren Zukunftsenergien. Drehen Sie den Atomkonzernen den Geldhahn zu und machen Sie Ihrem persönlichen Atomausstieg selber. Der Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter ist ganz einfach. Entscheiden Sie selbst, welche Kraftwerke Sie mit Ihrer Stromrechnung fördern!

Die BUNDjugend Hamburg wird zusammen mit anderen Initiativen, Verbänden und Einzelpersonen während dieser Woche Wechsel- und Infostände in der Innenstadt und in Altona postieren. Abends werden thematische Filme im Gängeviertel gezeigt werden.

  • 10.04,11.-17.04.: Ottenser Hauptstraße- Ecke Hahnenkamp
  • 10.-12.04, 16.-18.04.: Ballindamm- Ausgang Europa-Passage
  • 13.-15.04.: Hauptbahnhof- Ausgang Spitaler Straße

Wenn ihr Interesse habt, euch bei den Infoständen zu beteiligen, eigene Aktionen zu machen oder wenn ihr euch ganz einfach bei bestehenden Aktionen beteiligen wollt, dann meldet euch unter buero.hamburg@bund.net oder unter 040/600 387 0.

Am 7. und am 8. April werden im Haus der BUNDten Natur um 19 Uhr Einführungsabende für Stromwechselaktivisten abgehalten.

Speziell für diese Woche werden wir eine Broschüre rund um das Thema Stromwechseln erstellen. Diese und weitere Informationen könnt ihr in dem Stromwechsel-Blog für Hamburg finden. Ein Programm für die Abendgestaltung ist in Planung.

Weitere Infos... zur Stromwechselwoche bundesweit

 

 

PRESSEMITTEILUNG

100% erneuerbare Energien jetzt! Verbände und Initiativen rufen auf zur Stromwechselwoche vom 10. - 18. April 2010

Die Moorburgtrasse ist vorerst gestoppt, der Pannenreaktor Krümmel steht seit insgesamt über zweieinhalb Jahren still: Vattenfalls Image verschlechtert sich zunehmend, insbesondere in Hamburg. Auch der verschärfte Klimadiskurs in den Medien und in der Bevölkerung und nicht zuletzt die skandalösen Enthüllungen über Atomtransporte durch die Hansestadt lassen das Vertrauen in die Stromkonzerne rapide sinken, Ablehnung breitet sich aus. Viele haben es bereits getan, noch viel mehr Menschen denken seit langem darüber nach: Es ist an der Zeit, den Stromanbieter zu wechseln!

Deshalb ruft ein Bündnis aus verschiedenen Verbänden und Initiativen, darunter BUND zur Stromwechselwoche vom 10. - 18. April auf.

Dass die fossile Energieerzeugung aus Kohle und Atom großen Schaden anrichtet, lässt sich an vielen Stellen erkennen: Rasante Klimaerwärmung, Umweltzerstörungen und Vertreibungen in den Abbaugebieten, nicht abschätzbare Gesundheitsgefährdung und die ewig ungeklärte Endlagerfrage sind der Preis, der für vermeintlich „billigen" Strom bezahlt werden muss.

Zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln, lohnt sich daher in jeder Hinsicht, denn sie bieten faire und konstante Preise, leisten Investition in zukunftsfähige Energieträger, tragen zur Minimierung der Risiken durch Atomenergie bei, und ermöglichen mehr demokratische Kontrolle über die Energieversorgung.

50.000 Menschen nahmen an der Anti-Atom-Demo im September 2009 in Berlin teil, 100.000 protestierten im Dezember in Kopenhagen gegen den UN-Klimagipfel und für eine radikal andere, gerechte Klimapolitik. Dies zeigt das wachsende Bewusstsein für Klima- und Energiefragen und gleichzeitig die immer größere Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen, mit der Macht der Energiekonzerne und deren Einflussnahme auf die Politik. Die Umstellung auf eine dezentrale und nachhaltige Energieversorgung funktioniert nur ohne Vattenfall und Co.

Deshalb: Stromwechsel jetzt!

Während der Stromwechselwoche, die auf der Jahreskonferenz der Anti-Atom-Bewegung beschlossen wurde, werden in Hamburg verschiedene Aktionen und Veranstaltungen stattfinden. Eine Woche lang wird Hamburg ganz im Zeichen des Abschieds vom Energieriesen stehen.

Zwei feste Wechselstände werden die ganze Woche bereitstehen: Einer am Ballindamm, Ausgang Europapassage und einer in der Ottenser Hauptstraße in Altona. Wer sich noch unsicher ist, kann sich hier beim Wechsel beraten lassen, und erhält Hilfestellungen bei eventuell auftauchenden Problemen. Interessierte erhalten auf Wunsch weiterführendes Informationsmaterial oder haben direkt am Stand die Möglichkeit, zu einem der vier echten Ökostromanbieter zu wechseln.

An den Abenden werden in der Druckerei im Gängeviertel thematische Filme gezeigt, in deren Anschluss in lockerer Runde diskutiert werden kann. Selbstverständlich gibt es auch hier weitere Infos und die Möglichkeit zum Wechsel.

Den Blog zur Stromwechselwoche 2010 finden Sie im Internet unter jpberlin.de/bundjugendhamburg/

P.S.: Die Wechselstände freuen sich auch über personelle Unterstützung. Interessierte sind herzlich eingeladen, an einer kurzen Schulung zum „Stromwechselaktivisten" teilzunehmen. Diese finden am Mittwoch, den 08. April und Donnerstag den 09. April, jeweils um 19 Uhr im Haus der BUNDten Natur, im Kellinghusenpark (U1 Kellinghusenstraße) statt.

 

 

 

Die BUND-Jugend erklärt sich solidarisch mit den Baumbesetzern in Altona und dem Bündnis „Moorburgtrasse stoppen“!

Der Bau des Kohlekraftwerks Moorburg und der dazugehörigen Fernwärmeleitung ist wieder einmal ein Beispiel für die Skrupellosigkeit von Vattenfall und dem Wirtschaftsdenken der Stadt Hamburg. Es ist bewiesen, dass das Kraftwerk Moorburg immense Auswirkungen auf Natur und Umwelt haben wird. Ein Kraftwerk solcher Ausmaße zementiert die Zukunft unserer Energiepolitik und die Versorgung durch zentrale Grundlastwerke. Anstatt  auf eine dezentrale Energieversorgung mit einem regenerativen Energiemix hinzuarbeiten, versucht Vattenfall mit diesem 1600-Megawatt-Kraftwerk gerade den Ausbau von Wind- und Solarenergie zu behindern und sich dadurch immense Gewinne zu sichern. Moorburg wird den CO2-Ausstoß Hamburgs mit 8 Mio. Tonnen CO2 jährlich um satte 40% zu erhöhen.

Der Trasse selbst müssen ca. 350 Bäume weichen, was durch ein vereinfachtes Plangenehmigungsverfahren schnell durchgeprügelt worden ist. Das Urteil über die Klage steht noch aus. Fest steht jedoch, dass durch das Vorgehen von Industrie und Politik wieder einmal über den Kopf von Anwohnern und NROs entschieden worden ist. Die Grünumgestaltung in Altona ist gerade im Hinblick auf die fortschreitende Gentrifizierung äußerst fragwürdig, wobei die Großbaustelle über Jahre erhalten bleiben wird. 

Deshalb schließen wir uns den zentralen Forderungen der Initiative „Moorburgtrasse stoppen“ an:

  1. Sofortiger Stopp der Moorburgtrasse!
  2. Stoppt die CO2-Schleuder Moorburg!
  3. Keine Festschreibung  einer umweltzerstörerischen Energiepolitik für Jahrzehnte!
  4. Erhaltung der Grünflächen, der Parks und der Bäume für die Anwohner!

Links:

http://www.moorburgtrasse-stoppen.de

http://www.robinwood.de/blog/2009/12/baumbesetzung-gegen-die-moorburg-trasse/

 

 

Per Bus nach Kopenhagen

Wer Lust hat, beim UN-Klimagipfel ein bisschen Druck und Stimmung zu machen, dem bieten wir die Möglichkeit vom 11. bis 13. Dezember nach Kopenhagen zu fahren. Es geht am 11. um 17 Uhr am Hamburger ZOB los und zurück geht es am Sonntag um 13 Uhr. Ihr werdet in Hamburg einen verantwortlichen Ansprechpartner auffinden, der euch einweisen wird. Das Buskennzeichen ist PLÖ RU 58.

Wer Interesse hat, der meldet sich unter 040/600 387-0 oder mailt an buero.hamburg@bund.net.

Es sind 58 Plätze verfügbar. Pro Sitzplatz berechnen wir einen Festpreis von 40€. Das Geld überweist ihr nach Absprache bitte auf das Geschäftskonto des BUND (Hamburger Sparkasse, Konto 1230 125 948, BLZ 200 505 50) und tragt bei Verwendungszweck "Bus Kopenhagen" ein. Mit diesen 40 Euro bieten wir euch das Ticket unter dem Selbstkostenpreis an. Wer also finanziell kann und/oder will, der kann einen Soli-Beitrag zuschießen um uns zu unterstützen!

Bitte überweist das Geld bis zum 8. Dezember. Wer sich danach erst anmeldet oder es nicht geschafft hat, das Geld bis dahin zu überweisen, der hat immer noch die Möglichkeit das Geld vor Ort beim Busverantwortlichen zu zahlen.

FÜR WEITERE INFOS GEHT AUF www.hamburgkopenhagen.org! Dort findet ihr den Aktionskalender, Termine, Informationen zum Aufenthalt, Rechtliches und und und!

 

 

...und jetzt noch die Erde retten!

Gruppenbild der Teilnehmerinnen des Youth Energy Summit
Youth Energy Summit 2006

Es geht um unsere Zukunft

...und die nehmen wir selbst in die Hand. Denn schließlich ist es unsere Welt, in der wir leben und die wir verändern können.

Die BUNDjugend ist eine umweltpolitische Jugendorganisation, die sich mit Worten und Taten für Alternativen einsetzt und mit ihren Forderungen Denkprozesse anregt. Wir sind nicht nur in den einzelnen Bundesländern, sondern deutschlandweit aktiv und durch unser Netzwerk "Young Friends of the Earth" mit Jugendlichen aus der ganzen Welt verbunden.

Unser Ziel?

...die Erde retten. Die BUNDjugend setzt sich erfolgreich und öffentlichkeitswirksam in Kampagnen, Protestaktionen und Projekten für die Umwelt ein. Wir kämpfen für gentechnikfreies Essen, eine giftfreie Umwelt, machen uns stark für die Erhaltung der Natur, für eine gerechte Globalisierung und für 100 Prozent erneuerbare Energien. Wir glauben an eine positive Zukunft, die wir durch unseren Einsatz und unser Engagement mitgestalten und bestimmen können.

Die Welt verändert sich, aber die Richtung können wir bestimmen. Bei uns ist Platz für Meinungen und kreative Ideen. Wir stellen Projekte und Aktionen auf die Beine. Bei uns übernehmen junge Menschen Verantwortung und bestimmen unsere Themen und Inhalte mit.

Du kannst etwas bewegen

... und die BUNDjugend bietet dir die ideale Umgebung, egal ob du mit deinem Engagement erst anfängst oder schon erfahren bist: Bei uns kannst du aktiv werden. In vielen lokalen und bundesweiten Arbeitskreisen zum Thema Globaliserung, Konsum, Umweltbildung und zu erneuerbaren Energien kannst du mit diskutieren, Projekte und Aktionen umsetzen oder du rüttelst mit erfolgreicher Pressearbeit unsere PolitikerInnen kräftig wach. Zusätzlich bieten wir dir inhaltliche und methodische Workshops und Seminare an, wie "Richtig Argumentieren", AD-Busting und andere kreative Protestformen, Stadtführung, Zeitmanagement und vieles mehr.



Die BUNDjugend Hamburg trifft sich jeden Donnerstag um 19 Uhr im Haus der BUNDten Natur im Kellinghusenpark.

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Die konsum- und globalisierungskritische Führung wird auch in Hamburg angeboten. Infos gibts unter 040/4603432 oder unter hamburg@bundjugend.de.

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