Der BUND Hamburg lehnt die geplante Bebauung der Hummelsbütteler Feldmark ab

 

Planungen laufen den Zielen des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes zuwider

In der Hummelsbüttler Feldmark soll eine bislang landwirtschaftlich geprägte Flächen bebaut werden. Am Rehagen sieht das Senatsprogramm "Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen" zusätzlich zu den geplanten Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zeitnah weiteren Wohnungsbau vor. Dazu ist die Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes Hummelsbüttel 28 erforderlich.

Der BUND Hamburg sieht die Herausforderung für die Stadt Hamburg, aus humanitären Gründen schnell zusätzlichen Wohnraum schaffen zu müssen, hält die dafür vorgesehene Fläche jedoch für ungeeignet und lehnt die an dieser Stelle geplante Bebauung für Folgeeinrichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen und für dauerhaftes Wohnen ab:

  1. Der Baustufenplan Hummelsbüttel definiert die Fläche für die geplante Flüchtlingsunterkunft mit der Perspektive Wohnen als Außengebiet.
  2. Der Flächennutzungsplan definiert das Plangebiet als Fläche für die Landwirtschaft.
  3. Die geplanten Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen liegen in dem Landschaftsschutzgebiet (LSG) Hummelsbütteler Feldmark/Alstertal.
  4. Das Hamburger Landschaftsprogramm beschreibt die Fläche der geplanten Bebauung als Landwirtschaftliche Kulturlandschaft.
  5. Die Hummelsbüttler Feldmark ist darüber hinaus als Fläche zum Schutz des Landschaftsbildes definiert.
  6. Ein großer Teil der geplanten Bebauung "Am Rehagen" liegt des Weiteren in einem Gebiet zum Schutz des oberflächennahen Grundwassers / Stauwassers.
  7. Der von den Planungen betroffene Teil "Rehagen" wird im Rahmen des Arten- und Biotopschutzes (AuBS) als Grünland eingestuft. Durch die geplante Bebauung würde die Fläche ihre Eigenschaft als Grünland verlieren und Teile des wertvollen Knicksystems verloren gehen.
  8. Die geplante Bebauung liegt in der Hummelsbüttler Feldmark und ist Bestandteil des „Grünen Netzes“. 
  9. Das geplante zu bebauende Gebiet liegt innerhalb der Landschaftsachse „Hummelsbüttler-Achse“.
  10. Bei der Hummelsbüttler Feldmark handelt es sich um eines von 11 städtischen Naherholungsgebieten.
  11. Als Freifläche innerhalb des Grünen Netzes hat das Gebiet eine wichtige Funktion für das Stadtklima. Freiflächen dienen als „Kaltluft produzierende Bereiche“. Die Hummelsbütteler Achse ermöglicht als Kaltluftleitbahn einen Luftaustausch innerhalb der Stadt.

Die ausführliche Stellungnahme zu den Planungen am Rehagen ist hier abrufbar.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bebauungsplanverfahren Hummelsbüttel 28.



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