Flüchtlingsunterkünfte und Naturschutz

Hamburg ist wie die meisten Großstädte in einer schwierigen Situation. Tausende Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen, stehen auf der Straße und brauchen eine Unterkunft. Die Hansestadt muss Wohnraum schaffen, kein Zweifel.

Doch wie so oft sind Schnellschüsse keine Lösung. Wenn die »humanitäre Notwendigkeit« dazu führt, dass neue, problematische Großwohnsiedlungen gebaut werden, Bürgerbeteiligungsrechte ausgesetzt und der Natur- und Umweltschutz komplett unter die Räder kommt, ist niemandem geholfen. Auch nicht den Flüchtlingen, die letztlich von der Akzeptanz neuer Siedlungen in der Nachbarschaft in hohem Maße profitieren.

Der BUND Hamburg kann sich aufgrund der schieren Menge von Bauanträgen und -projekten derzeit nicht mit jeder Planung in Hamburg beschäftigen. Anhand unseres Positionspapiers zur Flächennutzung  wollen wir uns jedoch für Lösungen im Sinne der Flüchtlinge einsetzen und gleichzeitig besonders naturschädigende Planungen verhindern.

Zum BUND-Positionspapier

Beschluss der Delegiertenversammlung BUND-Bundesverbandes 2015



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