Am 30. September war es soweit: Die grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk verkündete, dass der Weiterbau des Kohlekraftwerks von seiten der Behörde nicht verhindert werden kann. Man kann dies anders sehen, doch sicher ist, dass die von der Behörde erteilten Auflagen für die Kühlung des Kraftwerks sowie die Pläne, die Fernwärmeerzeugung Hamburgs zügig von Kohle auf klimafreundliche Energieträger umzustellen, ein Schritt in die richtige Richtung sind. Sie machen deutlich, dass Kohlekraftwerke dieser Dimension mit einer modernen Energiepolitik nicht vereinbar sind und für die jeweiligen Standorte eine enorme Umweltbelastung darstellen.
Im Fall Moorburg würde es aufgrund des großen Kühlwasserbedarfs zu einer enormen Belastung der Süderelbe kommen. Aus Sicht des BUND entspricht das Kraftwerk deshalb nicht den Anforderungen des nationalen und internationalen Gewässerschutzes, zumal Vattenfall bestreitet, dass das Vorhaben einen entsprechenden Naturausgleich erfordert. Der BUND wird seine Klage gegen das Kraftwerk deshalb auf diesen Sachverhalt konzentrieren.
Ausführliche Informationen können Sie unserer Einwendung entnehmen. Unterlagen wie zum Beispiel das Wortprotokoll des Erörterungstermins vom letzten Herbst oder die Vereinbarung zwischen Hamburg und Vattenfall senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
Weitere Informationen zum Kohlekraftwerk Moorburg finden Sie hier...
bund.hamburg@bund.net