BUND kritisiert Konjunkturpaket II
Auch das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung enthält "faule Kredite contra Nachhaltigkeit. Wenn die vielen Steuermilliarden schon fließen, dann sollten sie für ökologische Zukunftsinvestitionen wie Fernwärmenetze und Kraft-Wärme-Kopplung ausgegeben werden", so Thorben Becker, Leiter des BUND-Klima- und Energiebereiches. Eine Abwrackprämie für Alt-Pkw kaschiert vor allem die Versäumnisse der Autoindustrie, mehr Geld für Straßen bedient in erster Linie Baulobbyinteressen. Sinnvoller wäre es, stattdessen die öffentlichen Verkehrsnetze auszubauen. Mehr...
Tagpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2009
Berlin: Das Tagpfauenauge (Aglais io) ist der Schmetterling des Jahres 2009. Die Wahl fiel auf diese Falterart, weil sie die Folgen des Klimawandels besonders gut sichtbar macht. Mehr...
Umweltbilanz 2008: Wachsendes Bürgerengagement für mehr Klima- und Naturschutz. Breiter Protest gegen längere AKW-Laufzeiten und neue Kohlekraftwerke
Im zurückliegenden Jahr registrierte der BUND ein Anwachsen des Bürgerengagements für eine neue Energie- und Klimapolitik. Sieben Kohlekraftwerke sind nach Protesten von Bürgerinitiativen und mit Unterstützung des BUND aus den Planungen gestrichen worden. Mehr Schatten als Licht gibt es nach Einschätzung des BUND hingegen auf politischer Ebene. Ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl ist der frühere ökologische Glanz der schwarz-roten Regierung verblasst. Mehr...
Unrealistische Heilsversprechen über Gentech-Wunderpflanzen
BUND-Studie belegt: Hauptinteresse an Gentechnik kommt aus agrochemischer Industrie
Die Ankündigungen der Gentechnik-Konzerne Monsanto, BASF, Syngenta, Bayer, Dow und DuPont-Pioneer, schon bald könne mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzen der Welthunger bekämpft, die Energieversorgung gesichert oder dem Klimawandel begegnet werden, halten nach Analysen des BUND einer Überprüfung nicht Stand. Im ernstzunehmenden Stadium der Entwicklung befinden sich vor allem Gentech-Pflanzen mit den Eigenschaften Herbizid- bzw. Insektizidresistenz. Das sind die altbekannten Forschungen, bei denen es den Unternehmen am Ende darum geht, mehr Spritzmittel zu verkaufen als bisher. Mehr...
Ökologisches Konjunkturprogramm: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"
Ein Konjunkturprogramm mit Weitblick hat der BUND gemeinsam mit "Brot für die Welt" und dem Evangelischen Entwicklungsdienst herausgegeben: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" ist der aktuelle Leitfaden für einen Zivilisationswandel. Er stellt Verantwortung und Fairness gegenüber Mensch und Natur vornan. Die Herausgeber ziehen Bilanz und zeigen, wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft handeln müssen, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Mit dem "Buch zur Krise" – so titeln die Medien – wollen die Herausgeber Konjunktur machen für eine gesellschaftliche Debatte über die Zukunft unseres Landes. Mehr...
EU-Klimapaket muss deutlich nachgebessert werden
Statt auf ambitionierten Klimaschutz setzt die EU auf Ausnahmen für die größten Klimaeinheizer und auf Emissionsminderungen im nichteuropäischen Ausland. Das sind keine guten Vorraussetzungen für die internationalen Klimaschutzverhandlungen im nächsten Jahr. Wenn die Entwicklungsländer sehen, dass die Industriestaaten zu Hause zuwenig tun, dann werden sie schwer davon zu überzeugen sein, beispielsweise ihre Regenwälder besser zu schützen. Mehr...
BUND warnt vor Scheitern des Umweltgesetzbuches
Der BUND warnt vor einem Fiasko in der Umweltpolitik, falls das Umweltgesetzbuch (UGB) nicht wie geplant bis Herbst 2009 zustande kommt. "Damit wären das bisherige Gesetzgebungsverfahren und bis zu vier Millionen Euro Kosten für die Katz", sagte Ulrike Mehl, stellvertretende BUND-Vorsitzende in Berlin. Mehr...
UN-Klimakonferenz: verpasste Chance. 2009 muss "Klima-Rettungsjahr" werden
Für den BUND ist die UN-Klimakonferenz in Poznan eine verpasste Chance im Kampf gegen die globale Erderwärmung. Die Industriestaaten wollen sich offensichtlich weder auf eine entscheidende Reduzierung ihrer CO2-Emissionen festlegen, noch angemessen Verantwortung für die Folgen des Klimawandels übernehmen, den hauptsächlich sie verursacht haben.
Der BUND und sein internationales Netzwerk Friends of the Earth waren vom 1. bis 12. Dezember mit etwa 100 AktivistInnen vor Ort und kommentierten und beeinflussten die Verhandlungen. Antje von Broock, BUND-Expertin für internationale Umweltpolitik, berichtete aus Poznan. Mehr...
Wiedereinführung der Pendlerpauschale ist ökologisch fatal. Besser wäre Pendlerzulage
Eine erneute Förderung des Pendelns bedeutet noch mehr Flächenverbrauch durch Zersiedelung und Straßenbau und ist zudem sozial ungerecht. Mehr...












